Hierfür setze ich mich ein:


Meine Tätigkeit gilt der Trauer um Tiere. Sie wird oft belächelt und noch viel weniger verstanden, als die Trauer um einen geliebten Menschen.

 

Ein Abschied von unseren tierischen Begleitern bringt oft noch einen ganz entscheidenden Aspekt mit sich:

Die Tatsache, dass wir Menschen häufig diejenigen sind, die den Zeitpunkt des Todes unserer Tiere bestimmen. Dies ist in vielen Trauerprozessen der Dreh- und Angelpunkt. Es kommen Fragen auf, wie: War meine Entscheidung richtig? Hätte ich noch warten sollen? Hätte ich früher handeln sollen?

 

Es macht es keinen Unterschied um wen oder was wir trauern. Unsere Trauer um unsere Tiere ist genauso präsent, wie die Trauer um einen Menschen. Mit all ihren Facetten und langfristigen Auswirkungen.

 

Der trauernde Mensch fühlt sich jedoch häufig noch weniger verstanden wenn er um sein Tier trauert und ist daher oft noch einsamer in seiner Situation.

 

Aussprüche, wie: "Dann hol Dir doch 'nen Neuen! Die Tierheime sind voll davon!" sind keine Seltenheit und dabei doch so tief verletzend.

 

Ich wünsche Ihnen den Mut, hinzusehen und nicht zu erstarren, sondern in Bewegung zu bleiben.

Trotz aller möglicher Frustration und aller Mutlosigkeit.

Allem Hadern, allen Ängsten, allen evtl. Selbstvorwürfen und auch allem Sinnverlust, den Sie vielleicht verspüren mögen zum Trotz.

 Und dabei werde ich Sie unterstützen. Ich werde Sie ermutigen, die Wege zu gehen, die für Sie in dieser Situation richtig sind - und nicht den Pfaden zu folgen, die zu gehen man von Ihnen erwartet.

 

Ideen, die werde ich beisteuern und neue Gedanken und Sichtweisen. Handlungen oder Stille anregen. Mit Ihnen gemeinsam herausfinden, was für Sie aktuell wichtig und richtig ist.

 

Trauer ist normal.

Sie darf sein und braucht ihren Raum.

 

Nur darin zu verharren ist etwas, das Ihnen auf Dauer Ihre eigene Lebenskraft nimmt.

 

Lassen Sie uns gemeinsam Wege finden, für eine gute Gestaltung Ihrer Trauer.

 

Damit das Leben lebendig bleibt!

 

 

 

 

 


 

Die Zeit, die wir uns nehmen,

ist die Zeit, die uns etwas gibt!